Die manuell-strukturelle Ausrichtung, die das Colorado Cranila Institute vertritt, und der Bezug zum osteopathischen Gedankengut prägen den Lehrgang Craniosacrale Osteopathie.
Gerda Braun entspannt
PLUSPUNKTE DER AUSBILDUNG COLORADO CRANIAL INSTITUTE:
Unser absoluter Pluspunkt ist der Unterricht in Kleingruppen von 10-max.14 Personen, was eine sehr gute Betreuung und Lernbegleitung durch das Lehrpersonal in einer ruhigen und sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre schafft!
Unser Konzept der kleinen Lerngruppen hat sich bewährt, denn erfahrungsgemäss lernen die Studenten den komplexen Stoff leichter und anwendungsbezogener und profitieren enorm von der intensiven Unterstützung des Lehrkörpers und der Mitstudierenden. Das Lernen wird in einer druckfreien und lustvollen Atmosphäre gefördert.
Im weitern richtet sich die Ausbildung speziell an arbeitstätige Personen, da die einzelnen Module AUSNAHMSLOS an Wochenenden (z.T. mit Freitag oder Do inklusive) stattfinden. Damit haben Sie einen sehr kleinen Arbeitsausfall und können die Wochenenden für die Weiterbildung einsetzen! Sowohl die Anatomie und die Theorie des Craniosacralen Konzeptes wie auch die Behandlungstechniken und der Behandlungsaufbau werden anschaulich vermittelt und Sie haben während den Kurstagen genügend Zeit zum Ueben und zum Austausch untereinander.
Craniosacrales System Die Craniosacrale Osteopathie /Craniosacral Therapie ist eine sanfte und subtile Behandlungsform, welche den ganzen Körper umfasst, sich besonders aber auf das craniosacrale System ausrichtet. Dieses physiologische System umfasst Schädelknochen (Cranium), Wirbelkörper, Kreuzbein (Sacrum), Hirn- und Rückenmarksmembrane, sowie die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), welche das zentrale Nervensystem schützt. Der Liquor pulsiert rhythmisch im Frequenzbereich von 6-12 Zyklen pro Minute. Die feine Schwingung breitet sich im ganzen Körper aus und kann von geübten Händen wahrgenommen werden. Die craniosacrale Arbeit basiert auf naturwissenschaftlichen Grundlagen, die Existenz und Funktion dieses Systems wurde mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen. Die Techniken haben sich aus der Erfahrung entwickelt, unterliegen empirischen Kenntnissen und haben sich in der Praxis bewährt.
Das craniosacrale System hat Einfluss auf andere wichtige physiologische Systeme wie endokrines System, Nerven- und Muskelsystem.
Erstmals beschreibt Dr. Still dieses System, welches vom amerikanischen Osteopathen Dr. William Sutherland weiter erforscht wurde. Er hat wesentliche Grundlagen der heutigen kranialen Osteopathie geschaffen, welche von verschiedenen Osteopathen und Craniosacraltherapeuten bis heute weiterentwickelt wurde.
Therapie
In der therapeutischen Arbeit geht es darum, die verschiedenen Aspekte dieses Ansatzes zu berücksichtigen und zu integrieren.
Durch das Palpieren des Rhythmus können wir Asymmetrien und Blockaden im System auffinden und durch Griffe an Schädelknochen und Hirnhäuten und Bindegewebe lösen. Dadurch ermöglichen wir eine freiere Zirkulation des Liquors im System und damit eine bessere Bewegungsübertragung auf alle beteiligten Strukturen.
Ebenso können durch diese feine Arbeit an Bindewebestrukturen Zugang zu Spannungen und traumatischen Inhalten erreicht werden, welche in der Zellmatrix des Bindegewebes abgelegt sind. Traumatische Ereignisse und die dabei in Bindegewebestrukturen abgelegten und gehaltenen Energien können befreit und entspannt werden.
Indikation
Die Craniosacral Therapie wird bei akuten wie chronischen Beschwerdebildern angewendet. Im weiteren wird die Fähigkeit des Körpers, sich selber zu regenerien, angeregt.
Sie wird bei Beschwerden wie Kopf-, Nacken und Rückenproblemen, Migräne, Kieferproblemen, chron. Nebenhöhlenaffektionen, veget. Dystonien, angewandt. Ebenso sind Störungen des ZNS, endokrine Störungen, Hirnnervendysfunktionen wie z.B. Trigeminusneuralgien positiv zu beeinflussen.
Folgen von Stress, Behandlung von Trauma und deren vielfältigen Folgen, psychosomatische Krankheitsbilder und eine Reihe von neurologischen Erkrankungen gehören zum Indikationsfeld der CSO.
Bei Kindern wird sie speziell bei Hyperkinese, Probleme mit Gehör, Augen oder Verhaltensauffälligkeiten angewendet.